Schneereicher Winterwandertag in Antweiler.

Nach zweijähriger Abstinenz aufgrund der Pandemie, richtete der Eifelverein Antweiler wieder seine traditionelle Winterwanderung aus.
Der Wintereinbruch, mit starkem Schneefall, hielt allerdings viele Wanderfreund*innen davon ab, den Weg ins obere Ahrtal, nach Antweiler zu nehmen.
Unbeschadet dieser Tatsache, nahmen trotzdem etwa 50 Gäste die verschneiten Berge und Täler unter die Wanderschuhe.
Der Eifelverein musste vorsorglich einige geplante Wanderpassagen streichen, zu groß war die Unfallgefahr durch Schnee und Eis.
Auf einer 6 Kilometer langen Strecke führten die Wanderführer die Besucher*innen, durch die tief verschneite Landschaft, in einer Route um ihren Heimatort. Der Ortsbürgermeister aus Antweiler, Peter Richrath, hatte sich der Wandergruppe angeschlossen und war gerne bereit, insbesondere an den durch die Flut zerstörten Stellen, Informationen über geleistete Arbeiten, aber auch über die noch auszuführenden Projekte, zu geben.
Die Wandergruppe zeigte sich höchst interessiert, diese Ausführungen aus erster Hand zu erhalten.
Nach gut der Hälfte des Weges, der im weiteren Verlauf bergauf Richtung Aremberg führte, hatte die Ortsgruppe Antweiler eine Pausenstation errichtet. Zur Erfrischung standen frischer Kaffee und weitere Getränke zur Verfügung. Von hier aus ging es auf den Rückweg, hinab ins Tal und zur gut beheizten Eifelvereinshütte, auf dem alten Bahndamm. Hier wurden die Besucher*innen mit den verschiedensten Speisen und Getränken versorgt. Man traf auf viele Bekannte und es entwickelte sich eine gemütliche Atmosphäre, die sich bis in den späten Nachmittag hinauszog.
Viele Besucher gaben dem Eifelverein ein wohlwollendes Feedback zu diesem gelungenen Wandertag und bestärkten den Ausrichter darin, im kommenden Jahr dieses Event in jedem Fall wieder neu aufzulegen.

 

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BEKANNTMACHUNG VON ÜBERSCHWEMMUNGSSCHÄDEN AN WANDERWEGEN
IN DER VERBANDSGEMEINDE ADENAU UND DEREN BEGEHBARKEIT

 

(Einzugsbereich der Eifelverein Ortsgruppen Adenau, Antweiler und Wershofen) Stand: 02.02.2022

1.) Hauptwanderwege des Eifelvereins Ahrtalweg von Dümpelfeld bis Schuld nicht begehbar von Schuld über Jägerpfad bis Ahrdorf (Landesgrenze NRW) begehbar Ville-Eifel-Weg (HWW2) von Ahrbrück (Teufelsley) - Nürburg komplett begehbar Erft-Lieser-Weg (HWW3) von Pitscheid - Aremberg komplett begehbar

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2.) Premiumwanderwege Ahrsteig Abschnitt von Sierscheid - Insul begehbar.

Abschnitt von Insul - Schuld nicht begehbar.

Abschnitt von Schuld Kirche uber Jägerpfad - Eichenbach - Aremberg - bis  Blankenheim begehbar.

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SCHRITT FÜR SCHRITT NACH VORNE ....

Von der Flut im Ahrtal sind die Rad- und Wanderwege zum Teil schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. So auch in Antweiler, wo das Wasser die Nikolaus-Lenz-Brücke weggerissen hatte. Der Ahrtalradweg war unpassierbar, ebenso wie die Wanderwege im Talbereich. Zwischenzeitlich wurde durch das THW eine sogenannte "Bailey-Brücke" über die Ahr geschlagen, die nunmehr gesichert und passierbar gemacht wurde. Damit ist der Ahrtalradweg mit einer Ortsdurchfahrt wieder lückenlos nutzbar. Die Wanderwege können nun ebenfalls fast ohne Einschränkungen begangen werden. Die Brücke ist für Radfahrer und Wanderer frei, es wird jedoch keinen Winterdienst geben, also gilt es, bei Glätte durch Schnee und Eis, Vorsicht walten zu lassen. Die Fertigstellung, sowie die Reinigung des Radweges, wurde durch die Gemeindeverwaltung Antweiler, zusammen mit freiwilligen Helfern realisiert. Ein guter Schritt nach vorn, ein Stückchen näher zu dem, was einmal war.